So gelingt der Einstieg an der Börse – die besten Möglichkeiten

Du willst einen Teil deines Ersparten an der Börse oder am Kapitalmarkt anlegen? Aber bist überwältigt von den vielen verschiedenen Anlagemöglichkeiten? Bei der Entscheidung, ob Broker, Neobroker, Robo Advisor, Asset Manager oder Neo Asset Manager das Richtige für dich ist, und was diese Begriffe überhaupt bedeuten, hilft dir dieser Blogartikel. Einen ersten Überblick zu passivem vs. aktivem Investieren findest du auch hier.

Was macht ein Broker vs. Neobroker?

Ein Broker, auch Börsenmakler genannt, führt Aufträge seiner Kund*innen an der Börse durch. Ein Broker kann eine Bank, Privatperson oder auch ein sogenannter Neobroker sein.

Neobroker unterscheiden sich von klassischen Brokern durch generell niedrigere Kosten, weniger Bürokratie und der Möglichkeit in der Regel bereits mit sehr kleinen Beträgen in den Aktienhandel einzusteigen. Häufig werden dafür Apps genutzt – die bekanntesten Anbieter hast du bestimmt schonmal gehört: zum Beispiel Trade Republic, Robinhood, Just Trade oder Smartbroker. 

Vier Risiken beim Aktienhandel via Neobroker

Das klingt alles sehr verheißungsvoll. Expert*innen sehen dennoch einige Risiken:

1. “There ain’t no such thing as a free lunch”. Die Redewendung des Science Fiction Autor Robert Heinlein lässt sich auch auf Neobroker anwenden. Obwohl Neobroker mit Gebührenfreiheit werben, zahlen Kund*innen indirekt und oft ohne es zu wissen hohe Kosten, nämlich durch schlechtere Börsenkurse oder größere Spreads.

2. Die Bequemlichkeit des Kaufs und Verkaufs von Aktien, den diese Apps bieten, führt auch dazu, dass Nutzer*innen zum Zocken verleitet werden und oft uninformiert auf bestimmte Aktien setzen. Sie sind so dem Marktrisiko und dem unternehmerischen Risiko ausgesetzt. Was diese Risiken implizieren, kannst du auch hier nochmal nachlesen

3. Kund*innen von Neobrokern nutzen die Apps oftmals gerne auf dem Weg zur Arbeit oder am Wochenende, genau zu Zeiten, die außerhalb der üblichen Handelszeiten liegen. Genau zu diesen Zeiten sind jedoch die Transaktionskosten besonders hoch – und diese wiederum fallen für die Kund*innen an.

4. Hinzu kommt, dass die Angebote von Neobrokern mit Mindest-einstiegskosten, begrenzter Produktauswahl und Handelsplätzen häufig äußerst unflexibel sind.

Robo Advisor

Hast du dir schon mal gewünscht, dass ein Roboter deine Wohnung putzt oder dir den Rücken massiert? Dann verstehst du bestimmt auch den Reiz von sogenannten Robo Advisor. 

Diese nutzen für ihre Anlageentscheidungen einen Algorithmus, der auf historischen und aktuellen Marktdaten und teilweise auch auf deinen Präferenzen beruht. Sie reagieren auf Kursbewegungen und Markttrends, sind relativ kostengünstig und können objektive Entscheidungen treffen. Klingt genial, oder?

Vier Nachteile von Robo Advisor

Leider haben Robo Advisor auch einige Nachteile:

1. Die menschliche Beratung fehlt und damit verbunden auch die Möglichkeit individuell abgestimmte Portfolios anzubieten. 

2. Es gibt keine persönlichen Ansprechpartner*innen.

3. Die Auswahl an ETFs und Märkten ist häufig eingeschränkt. Beispielsweise gibt es nur sehr wenige Anbieter, die auch Investitionen in Rohstoffe und Immobilien ermöglichen. 

4. Da es sehr große Unterschiede zwischen den Anbietern und oft intransparente Gebühren gibt, ist es notwendig Zeit aufzuwenden, um einen geeigneten Anbieter zu finden.

Asset Manager

Ein Asset Manager investiert Geld im Namen von Kund*innen, die ihr Vermögen langfristig anlegen möchten. Kund*innen sind neben Privatanleger*innen auch Pensionsfonds, institutionelle Anleger*innen und Unternehmen. 

Asset Manager setzten sich genau mit den Vermögen ihrer Kund*innen auseinander und zeigen dann auf, wie diese ihr Vermögen gewinnbringend investieren können. Sie zeigen auch, wo mögliche Risiken liegen. 

Nachteilig sind jedoch häufig unverständliche oder intransparente Preiskomponenten, wie zum Beispiel Ausgabeaufschläge und teilweise sehr hohe Managementgebühren.

Unit Plus = Neo Asset Manager

Mit UnitPlus schaffen wir eine neue Kategorie: Neo Asset Manager. UnitPlus verbindet die Vorteile und die Einfachheit von Geld als Zahlungsmittel mit den Renditechancen des Kapitalmarktes. Nicht genutztes Geld wird automatisch von einem Referenzkonto angelegt und kann dank unseres „pay-with-portfolio“-Mechanismus als Zahlungsmittel verwendet werden. 

Die Kosten sind transparent und fallen vergleichsweise niedrig aus. Bei uns bezahlst du 2 EUR im Monat, egal, wie häufig du deine Ertragskarte einsetzt und pro Jahr 0,7% des angelegten Geldes – sämtliche Gebührend sind hier bereits inbegriffen.  Bei UnitPlus stehen Kund*innen im Mittelpunkt. Personalisierte Sparpläne passen sich an deinen Lebensstil und Bedürfnisse an. So gelingt dir auch mit einer sehr sinnvollen, breit gestreuten und nachhaltigen Geldanlage der Einstieg am Kapitalmarkt.

Hanna Hodel