Der Notgroschen – das Fundament für deinen Vermögensaufbau

Einleitung

Du hast dich mit Geldanlage in Form von Aktien, Fonds und ETFs beschäftigt und möchtest jetzt mit dem Investieren beginnen? Jetzt fehlt nur noch dein “Notgroschen” und es kann losgehen. Was das genau ist, warum er so wichtig ist und wie hoch er sein sollte, das erfährst du in diesem Artikel.

Kein Weg führt am Notgroschen vorbei 

Unverhofft kommt oft. Da denkst du nichts Böses – und plötzlich geht dein Fahrrad kaputt, dein Hund muss zum Tierarzt, dein Handy fällt aus der Tasche und zerbricht, dein Computer geht nicht mehr an und du bekommst dein Stipendium nicht mehr. 

Das sind alles Szenarien, für die du schnell auf dein Geld zugreifen musst. Wie machst du das? Panikartig deine Geldanlagen auflösen? Dann musst du unter Umständen auf das Geld zugreifen, wenn der Kurs gerade im Keller ist und verlierst gegebenenfalls deine Rendite. Konto überziehen? Das kann mit Dispozinsen teuer werden. Immobilien verkaufen? So schnell geht das nicht. Freunde und Verwandte um Geld bitten? Keine elegante Lösung. Mit der Kreditkarte bezahlen? Nicht langfristig möglich. 

Genau dafür ist der Notgroschen da. Er dient dir als finanzielles Polster, auf das du schnell und ohne Verluste zugreifen kannst, in Zeiten wo mal nicht alles rund läuft. 

Wie hoch soll der Notgroschen sein?

Ganz pauschal gesagt: So viel wie nötig. Eine Faustregel besagt, dass du zwei bis drei Brutto-Monatsgehälter beiseite legen solltest.  

Die genaue Höhe ist natürlich für jeden individuell und richtet sich nach der Höhe deiner Ausgaben. Drei Faktoren solltest du dabei unbedingt beachten:

1. Einkommen: Bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag mit sicherem Einkommen reicht ein kleinerer Puffer. Als freiberufliche*r Journalist*in solltest du etwas mehr beiseitelegen.

2. Ausgaben: Musst du eine hohe Miete zahlen, den Unterhalt für Kinder und Pferd bestreiten, so solltest du etwas mehr für den Notgroschen parat haben.

3. Mindset: Bist du eher risikoavers, dann fühlst du dich mit einem dickeren finanziellen Polster sicherer.

Es ist lohnenswert, sich Gedanken über die Höhe des Notgroschens zu machen. Denn wenn du „zu viel“ zurücklegst, entgehen dir Rendite oder die Möglichkeit, dein Geld anderweitig zu nutzen. Wenn du „zu wenig“ beiseite legst, so kannst du in ein finanzielles Dilemma geraten.

Sicher ist sicher

Trotz Nullzinsen und Inflation empfiehlt sich ein Girokonto für die Aufbewahrung deiner eisernen Reserve. So ist das Geld jederzeit verfügbar und unterliegt keinen Schwankungen. Nutzt du ein separates Konto, so knabberst du die Reserve auch wirklich nur in Notfällen an und sie geht nicht in alltäglichen Ausgaben verloren. 

Seelenfrieden

Der erste Schritt beim Investieren sollte der Aufbau eines finanziellen Polsters sein. Damit sicherst du dir deinen Seelenfrieden – und Liquidität wenn du gerade mal schnell Geld ausgeben musst. Dann kannst du mit festem Fundament mit dem Investieren beginnen und dir langfristig und sicher ein Vermögen aufbauen. Den großen Plänen zum eigenen Café am Meer oder der Traumwohnung steht also zumindest finanziell fast nichts mehr im Wege.

Pro-Tipp: Zusätzlich zum Notgroschen kannst du bei Unit Plus über dein Portfolio jederzeit mit deiner Ertragskarte verfügen. So könntest du, solltest du an den Notgroschen nicht herangehen wollen oder dieser nicht ausreichen, auch bequem mit deinem Portfolio bezahlen. In der Unit Plus-App kannst du auch die Höhe deines Notgroschens festlegen, der in jedem Fall auf deinem Referenz-Konto bleiben soll. Wenn du dich für den personalisierten Sparplan entscheidest, berücksichtigt der smarte Algorithmus deine eiserne Reserve beim Errechnen der idealen monatlichen Investitionssumme.  Du siehst, Unit Plus und der Notgroschen gehen Hand in Hand. 

Hanna Hodel