Gastbeitrag von Frau Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz a.D. und  Bundesministerin für Wirtschaft und Energie a.D.

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Finanziell selbstständig zu sein, war mir schon immer sehr wichtig. Früh habe ich mir Geld zu meinem Taschengeld dazu verdient und mich um Anlageformen gekümmert. Denn Geld durch Zinsen zu verdienen erschien mir allemal besser als durch Arbeit. Später kamen Aktien und ETFs dazu – kein Wunder also, dass ich die Geschäftsidee von UnitPlus super fand: Ein ETF Sparkonto, dass mit einer Debitkarte auch als Girokonto genutzt werden kann.

Leider sind nicht alle Deutschen so am Thema Geldanlage interessiert.

Ein Blick in den letzten Monatsbericht der Deutschen Bundesbank zeigt das schlummernde Potential der privaten Haushalte in Deutschland. So beläuft sich die Summe der zumeist gering verzinsten Sichteinlagen auf 1,8 Billionen EUR. 429 Milliarden EUR werden zudem in Bargeld gehalten. Alles in allem übersteigt diese Summe die Ausgaben des Bundes für das Haushaltsjahr 2018, in dem ich Wirtschaftsministerin gewesen bin, mit 344 Milliarden EUR deutlich.

Jetzt sind zwar nicht die Zeiten für hochfliegende Pläne an Aktienmärkten, aber man kann ja mal rechnen: Angenommen, man würde nur 10% des Bargeldbestands der privaten Haushalte über 10 Jahre in ein weltweit breit gestreutes Aktienportfolio mit 8% Rendite pro Jahr anlegen, so würde sich der Zugewinn auf rund 50 Milliarden EUR summieren und damit die angestrebte Aktienrente des Bundes mit einer Einzahlung von 10 Milliarden EUR pro Jahr über einen Zeitraum von 15 Jahren sehr gut ergänzen.

Die Aktienrente muss die Regierung auf den Weg bringen, für unser eigenes Vermögen – und damit in Teilen auch für unsere Altersvorsorge – sorgen wir selbst. UnitPlus ist ein gutes Tool, um das Ziel zu erreichen und daher unterstütze ich auch deren Mission, Investieren so einfach wie Sparen zu machen. 

Mit UnitPlus kann jeder einfach, ohne Vorwissen und flexibel am Kapitalmarkt aktiv werden und weltweit breit gestreut Geld für die kleinen und großen Ziele im Leben anlegen. Durch die weltweit einmalige und direkte Verknüpfung mit einer Bankkarte ist es auch möglich, jederzeit mit dem ertragreichen Geld zu bezahlen. Das schlägt nicht nur der Inflation ein Schnippchen, sondern stellt auch ganz grundsätzlich eine neue Art des Bezahlens dar. Die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung von UnitPlus beeindruckt mich zudem. Insbesondere das gerade erst auf den deutschen Markt gekommene Zinsprodukt “CashPlus” – eine Zinslösung mit 3,48% (Stand: 21. Juni 2023) Zinsen und weltweiter Flexibilität beim Bezahlen, ist eine tolle Weiterentwicklung der Möglichkeiten mit dem Konto. CashPlus schafft es, etablierte Banken und traditionelle Bankkarten alt aussehen zu lassen. Gerade traditionelle Anbieter geben in der Regel gar keine oder nur sehr geringe Zinsen für die Sparerinnen und Sparer. Die UnitPlus Bankkarte ragt auf dem deutschen Markt mit ihrem Zinssatz gegenüber 150 Millionen anderer Bankkarten heraus.  

Deutschland ist nicht nur ein Land der Dichter und Denker, sondern auch eines, das seinen wirtschaftlichen Erfolg auf Innovation begründet. UnitPlus trägt seinen Teil dazu bei. 

Brigitte Zypries