Exchange Traded Funds (ETFs) sind längst kein Geheimtipp mehr. Sie haben sich als kostengünstige, transparente und leicht handelbare Anlageinstrumente etabliert. Doch während die meisten ETFs passiv verwaltet werden und einen Index nachbilden, gewinnen aktive ETFs zunehmend an Bedeutung. Doch was macht sie so besonders?
Inhaltsverzeichnis
Was sind aktive ETFs?
Im Gegensatz zu passiven ETFs, die einem Index wie dem S&P 500 oder dem MSCI World folgen, werden aktive ETFs von Fondsmanagern gesteuert. Diese treffen bewusste Anlageentscheidungen, um eine bessere Performance als der Markt zu erzielen. Dabei nutzen sie verschiedene Strategien, wie Stock-Picking, Marktanalysen und makroökonomische Einschätzungen. Häufig weisen aktive ETFs dabei aber nur selektiv und in Nuancen von der Benchmark ab, um so über ein gezieltes Risikomanagement eine Überrendite zur Benchmark erzielen zu können.
Die Wachstumszahlen weisen den Weg
Schauen wir uns global das Wachstum der Volumen in aktive ETFs an, wird ersichtlich, dass die Industrie bereits in den vergangenen Jahren ein überdurchschnittlich starkes Wachstum verzeichnen konnte. Morningstar prognostiziert über die nächsten Jahre ein sich weiter beschleunigendes Wachstum auf insgesamt 4 Billionen USD an Anlagen in aktiven ETFs.
Auch in Deutschland gewinnt das Thema an Bedeutung
Immer mehr Asset Manager bringen aktive ETFs in Europa auf den Markt und ermöglichen sowohl institutionellen als auch privaten Anlegern, von dieser schnell wachsenden Anlagekategorie zu profitieren. In Deutschland hat sich UnitPlus als Vorreiter positioniert und im November 2024 in Kooperation mit einem der führenden Anbieter aktiver ETFs, J.P. Morgan Asset Management, das erste aktive ETF-Portfolio in Deutschland eingeführt.
Dieses Portfolio kombiniert die Expertise von J.P. Morgan Asset Management mit einer diversifizierten Portfoliostruktur, die durch aktives Risikomanagement kontinuierlich überwacht wird und globale Renditechancen gezielt nutzt.
Durch diesen Ansatz konnte in den vergangenen fünf Jahren eine annualisierte Rendite von 14,58 % erzielt werden – ein Wert, der im Vergleich zum MSCI World über denselben Zeitraum (Januar 2020 bis Januar 2025) eine um nahezu 10 % höhere Gesamtrendite bedeutet.
Eine umfangreichere Auswertung von AktienPlus kann in unserem Blogartikel: “Höhere Rendite, geringeres Risiko: Wie das erste aktive ETF-Portfolio in Deutschland dem MSCI World das Wasser abgräbt” HIER nachgelesen werden.
Fazit: Warum aktive ETFs eine kluge Wahl sein können
Während passive ETFs oft für langfristige Stabilität und geringe Kosten geschätzt werden, bieten aktive ETFs eine attraktive Möglichkeit für Anleger, die gezielt Chancen am Markt nutzen möchten. Durch aktives Management können sie schneller auf Marktveränderungen reagieren, Krisen besser bewältigen und potenziell höhere Renditen erzielen. Besonders in volatilen Zeiten oder bei ineffizienten Märkten zeigen aktive ETFs ihre Stärken. Wer an professioneller Marktanalyse und dynamischer Portfolioanpassung interessiert ist, kann mit aktiven ETFs eine überlegene Investmentstrategie verfolgen.
Risikohinweis:
Dieser Artikel stellt keine Anlageempfehlung dar. Es wird nicht zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten geraten. Jede Kapitalmarktanlage ist mit Risiken verbunden, die zu einem Totalverlust führen können. Eine historische Ertragsentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. JP Morgan Asset Management übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität dieses Artikels.