UnitPlus wünscht ein Frohes neues Jahr
Geldmarkt-ETFs vs. aktive Geldmarktlösungen: Auf was Unternehmen setzen sollten
Geldmarktprodukte haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Während Geldmarkt-ETFs vor allem bei Privatanlegern immer populärer werden, zeigt sich im unternehmerischen und institutionellen Umfeld ein anderes Bild: Hier dominieren seit Jahrzehnten aktiv verwaltete, institutionelle Geldmarktfonds.
Die Gründe dafür liegen in höherer Rentabilität, besserem Risikomanagement, größerer Liquidität und geringerem operativen Aufwand. Der Mittelstand hatte zu diesen Lösungen lange keinen Zugang. An dieser Stelle setzt UnitPlus Business an.
Unterschiedliche Zielgruppen, unterschiedliche Lösungen
Geldmarkt-ETFs sind in erster Linie für Privatanleger konzipiert. Unternehmen und professionelle Treasury-Abteilungen hingegen setzen auf direkt beim Emittenten gehandelte Geldmarktfonds, wie sie auch von Banken, Versicherungen und großen Konzernen genutzt werden. Und dafür gibt es gute Gründe:
1. Spreads mindern die Rendite von Geldmarkt-ETFs
Beim Kauf und Verkauf von ETFs fallen Börsenspreads an; also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Gerade bei Geldmarkt-ETFs können diese Spreads 0,05 % bis 0,10 % pro Transaktion betragen.
Aktiv verwaltete Geldmarktfonds werden hingegen direkt mit dem Emittenten gehandelt, nicht über die Börse. Es entstehen keine Spreads, was die effektive Rendite erhöht.
👉 UnitPlus Business nutzt genau diesen institutionellen Handelsweg, was ein Vorteil gegenüber ETF-Lösungen darstellt.
2. Rendite: Aktiv gemanagt schlägt passiv
Die Rendite von Geldmarkt-ETFs liegt in der Regel leicht unter dem EZB-Einlagenszins. Zusätzlich fallen laufende ETF-Kosten von häufig 0,10% bis 0,20% an.
Aktiv verwaltete Geldmarktfonds erzielen dagegen nach Kosten oft eine Rendite leicht oberhalb des EZB-Einlagenzins – durch optimierte Laufzeiten, Emittentenauswahl und aktives Management.
👉 Auch bei UnitPlus Business liegt die Rendite nach Kosten über dem EZB-Einlagenzins.
3. Sicherheit durch aktives Risikomanagement
Geldmarkt-ETFs folgen einem passiven Ansatz: Sie investieren in Anleihen von Staaten und Unternehmen und halten diese in der Regel bis zur Endfälligkeit – unabhängig von Marktveränderungen.
Aktive Geldmarktfonds bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Das Fondsmanagement kann Emittenten proaktiv vor Laufzeitende verkaufen, wenn sich Risiken abzeichnen – ein besonders wichtiger Faktor in Krisenzeiten. Diese aktive Steuerung macht institutionelle Geldmarktfonds sicherer und robuster als passive ETF-Konstruktionen.
👉 UnitPlus Business arbeitet hierfür mit renommierten institutionellen Partnern wie Goldman Sachs Asset Management und der DWS zusammen.
4. Deutlich geringerer operativer Aufwand
Der Kauf von Geldmarkt-ETFs im Unternehmenskontext ist oft mit erheblichem Aufwand verbunden:
Einrichtung eines Unternehmensdepots
Steuerliche Themen wie Vorabpauschale und Kapitalertragsteuer
Laufende Buchhaltungs- und Abstimmungsprozesse
UnitPlus Business ist gezielt so aufgebaut, dass der gesamte Prozess – inklusive Onboarding, Anlage und Liquiditätsmanagement – weniger als eine Stunde Aufwand pro Jahr verursacht.
👉 Mit UnitPlus Business können Unternehmen sich vollständig auf ihr operatives Geschäft konzentrieren.
5. Zugang zu institutionellen Größenvorteilen
Privatanleger verfügen weder über das notwendige Volumen noch über den direkten Zugang, um institutionelle Geldmarktfonds beim Emittenten zu handeln – deshalb greifen sie auf ETFs zurück.
UnitPlus Business bündelt die Liquidität zahlreicher Unternehmenskunden und investiert diese aggregiert bei institutionellen Partnern.
So entstehen Skaleneffekte, die:
Produktionskosten senken
Kostenvorteile direkt an die Unternehmen weitergeben
6. Hohe Liquidität durch großes Fondsvolumen
Zwar haben einige Geldmarkt-ETFs inzwischen Milliardenvolumina erreicht, dennoch bleiben sie deutlich kleiner als große institutionelle Geldmarktfonds.
Die von UnitPlus Business genutzten Fonds verfügen zusammen über rund 40 Milliarden Euro Volumen.
Je größer das Fondsvolumen, desto:
höher die Marktliquidität
einfacher die tägliche Rückgabe
stabiler die Verfügbarkeit – auch in Stressphasen
7. Schnellere Verfügbarkeit der Liquidität
Geldmarkt-ETFs unterliegen einem Abwicklungszyklus von T+2 Tagen.
Das bedeutet:
mehrere Tage bis zur Gutschrift auf dem Unternehmenskonto
keine Verzinsung während Abwicklung und Überweisung
Bei UnitPlus Business erfolgt die Auszahlung in der Regel nach 1 bis maximal 3 Werktagen – ein entscheidender Vorteil für das operative Liquiditätsmanagement.
Fazit: Geldmarktfonds sind Geldmarkt-ETFs klar überlegen
In der Gesamtschau zeigt sich deutlich:
Keine Spreads
Höhere Rendite nach Kosten
Aktives Risikomanagement
Höhere Liquidität
Schnellere Auszahlung
Minimaler administrativer Aufwand
👉 Aktiv verwaltete Geldmarktfonds sind passiven Geldmarkt-ETFs im Unternehmenskontext klar überlegen.
Mit UnitPlus Business stehen diese institutionellen Vorteile nun erstmals auch dem Mittelstand einfach und digital zur Verfügung. Ohne Komplexität, aber auf dem Niveau der erfolgreichsten Treasury Abteilungen der Welt.
Geldmarkt-ETFs | UnitPlus Business | |
|---|---|---|
Zielgruppe | Privatanleger | Unternehmen |
Handelsweg | Börsengehandelt | Direkter Handel mit Emittenten |
Spreads | 0,05% – 0,10% pro Transaktion | Keine Spreads |
Rendite nach Kosten | Meist unter EZB-Einlagenzins | Über EZB-Einlagenzins |
Produktkosten | ca. 0,10% – 0,20% p.a. (TER) | Institutionelle Konditionen |
Management | Passiv (Buy & Hold) | Aktiv gemanagt |
Risikomanagement | Kein Eingreifen möglich | Proaktiver Verkauf von Emittenten |
Sicherheit | Markt- & Emittentenrisiken | Aktive Steuerung durch Fondsmanager |
Partner | ETF-Anbieter | Goldman Sachs AM, DWS |
Fondsvolumen | Häufig 9 oder 10 stellig | ~40 Mrd. € Gesamtvolumen |
Liquidität | Ggf. begrenzt in Stressphasen | Sehr hohe Liquidität |
Abwicklung | Mehrere Tage | Auszahlung i. d. R. in 1–3 WT |
Operativer Aufwand | Hoch (Depot, Steuern, Buchhaltung) | < 1 Std. Aufwand pro Jahr |
Skaleneffekte | Keine | Liquiditätsaggregation |

Fabian Mohr


